Das Jahr

Mit Januar startet das Jahr,
sehr kalt meistens der Februar.
Im März beginnt Natur zu sprießen,
April hat alles dann zu gießen,
im Mai erfreut die Blütenpracht,
dazu der Juni strahlt und lacht.

Der Juli schenkt die schönsten Rosen,
August ist was für Badehosen,
September bringt noch schöne Tage,
Oktober dann die Volksfestplage.
Erst November wird dann leise,
Dezember führt zum End´ der Reise.

Dann ist es da, das neue Jahr,
Glück und Freude werden wahr,
denn dafür ist das Jahr gemacht,
das uns kostenfrei gebracht.
Der Mensch zahlt nur mit Lebenszeit,
 und fehlverwendet - auch mit Leid.
Ist sein Denken jedoch rein,
wird das Jahr auch glücklich sein. 

 

© Helmut F. Schreiner

Zur Freude

Geh aus mein Herz und suche Freud,
denn nur wer suchet, findet,
pfleg Hoffnung, Frohsinn, Heiterkeit,
die Freude sei entzündet.

Am Morgen mit dem ersten Licht,
wenn du die Glieder reckst,
erfüllen kannst die Tagespflicht,
mit frohem Herzen daran wächst.

Das Geben macht dich richtig groß,
es bringt den Sinn ins Leben,
lass die eig‘nen Leinen los,
du darfst mit Freude streben.

Im Einklang mit dem Blühen,
genieße pure Lebenslust,
im Glück steh’n alle Mühen,
wenn Freude schlägt in deiner Brust.

Mit Preisen, Beten Loben,
wird Freudenfeuer flammen,
denn der Segen kommt von oben,
wie schon die Alten sangen.

Lass jubeln Herz und Stimme,
fest steh‘n auf unserer Erden,
erfüllt sind alle Sinne,
beim Freude finden, Freude werden.

 

© Helmut Schreiner, Sommer 2015

Zuversicht

Zuversicht ist wunderbar,
es macht ein Frohgesicht,
so nehmen wir das junge Jahr,
wenn Grün durch alle Zweige bricht.

Es prickelt, treibt und bebt Natur,
Eis und Schnee verschwunden sind,
die Welt war auf Verjüngungskur,
ist wieder jung, ganz wie ein Kind.

Neues Hoffnungsfrohgefühl
will all die Pläne nun umsetzen,
formuliert als wertvoll‘ Ziel,
erst Erreichung wir dann schätzen.

Mit frischem Geist und frohem Mut,
ist Unglaubliches zu schaffen,
wenn wir kräftigen die Glut,
ja zum Feuer gar anfachen.

Nun wohl dosiert die Luftzufuhr,
das Jahr hat viele Tage,
wir brauchen Lust die ganze Tour,
um stets zu sein der Herr der Lage.

So denken wir in Zuversicht,
arbeiten der Lösung zu,
aufgeben, das gibt es nicht,
immer Hoffnung unser Schuh.

Dazu Hilfe dann von oben,
es ist grade wie ein Licht,
wenn wir statt Angst die Liebe loben,
das ist dann wahre Zuversicht.

 

© Helmut Schreiner, Frühling 2015

 

 

 

 

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